Apothekenkarten
Treue die sich lohnt
Viele Apotheken stellen mittlerweile Apothekenkarten für ihre Kunden bereit. Diese Karten unterscheiden sich in Material und Form nicht von den allseits bekannten Kredit- oder Versicherungskarten, darauf gespeichert sind Informationen wie Name und Adresse des Kunden, Kundennummer der Apotheke und allgemeine Informationen, wie eine Befreiung von der Rezeptgebühr.
Der Vorteil der Apothekenkarte für den Apotheker besteht aus einer starken Kundenbindung. Der Kunde wird bei jedem Blick auf die Karte an seine „vertraute“ Apotheke erinnert. Dies kann noch verstärkt werden durch ein Bonussystem, dass bei regelmäßigem Einkauf in der Stammapotheke dem Kunden Vorteile und Rabatte bietet.
Die Apothekenkarte bedeutet aber nicht nur einen Vorteil für den Aussteller, auch der Kunde profitiert vom erweiterten Service, den seine gespeicherten Daten ermöglichen.
So kann nachvollzogen werden, welche Medikamente der Kunde in der Vergangenheit gekauft hat. Anhand dieser Informationen beurteilt der Apotheker, ob die Medikamente sich „vertragen“, und berät eventuell über Alternativen
Hat ein Kunde den Namen eines Medikamentes vergessen, reicht ein Blick in den Computer, um genau das Medikament zu finden, dass dieser im letzten Winter gekauft hat.
Eine weiterer Service ist die Sammelrechnung am Jahresende zur Vorlage beim Finanzamt oder der Krankenkasse. Dies macht das mühselige Sammeln und Aufheben der Quittungen übers Jahr überflüssig und ist in der Regel für den Kunden kostenfrei.
Die Angst vieler Apothekenkunden, bei Verlust der Apothekenkarte könnten sich unbefugte Zugang zu sensiblen Patientendaten verschaffen, ist unbegründet, da die Informationen über gekaufte Medikamente nicht auf der Karte, sondern nur im Computer der Apotheke gespeichert sind. Daher kann niemand diese Daten nur anhand der Apothekenkarte abrufen.